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Rückgrat zeigen: die richtige Haltung – frischreif

Rückgrat zeigen: die richtige Haltung

Du hast gelernt, dass die richtige Einstellung die wichtigste Grundlage für gelassene Schlagfertigkeit ist. Jetzt gilt es, diese Haltung der Souveränität und der Gelassenheit auch körperlich auszustrahlen. Sonst kann es dir nämlich passieren, dass deine Körpersprache das Gegenteil von deiner Sprache sagt. Das Ziel ist also, den Körper in Position zu bringen!

Wie sieht es aus, wenn jemand ängstlich oder souverän ist? Angespannt oder gelassen? Gefühle spiegeln sich in unserer Körpersprache und lassen sich so leicht erkennen. Wie reagierst du körperlich, wenn du Angst hast? Du vermeidest Blickkontakt, ziehst die Schultern zusammen und machst dich klein, denn du willst wenig Angriffsfläche bieten, du hältst dich irgendwo fest, weil du nach Halt suchst oder verkrampfst die Hände, du erstarrst.

Wenn du angespannt bist, dann ist diese Anspannung sichtbar: verspannte Schultern, flache Atmung, geballte Fäuste, unruhiger Blick, aufgesetzte und unnatürliche Gestik.

Und wie sieht es hingegen aus, wenn du dich sicher und souverän fühlst? Dann sind die Schultern grade, der Kopf ist grade und du hältst Blickkontakt. Eine aufrechte Haltung, das passt zu einer aufrechten Meinung, wenn man im wahrsten Sinne des Wortes zu sich steht. Die Hände sind offen und locker, am besten oberhalb der Gürtellinie.

Und wie sind wir gelassen? Arme locker verschränkt oder Hände in den Hosentaschen, entspannte Mimik, im Sitzen locker übereinandergeschlagene Beine, zurückgelehnt – im wahrsten Sinne des Wortes. Wir fürchten keinen Angriff, wir sind entspannt, wir ruhen in uns selbst.

Je nachdem, welchen Effekt du erreichen willst: Geh in eine souveräne oder gelassene Haltung. Beachte, dass eine sehr gelassene Haltung auf andere leicht aggressiv oder arrogant wirken kann. Vor allem, wenn du diese Haltung mit einem erhobenem Kinn oder einer erhobenen Nase verbindest, wirkt es im wahrsten Sinne des Wortes hochnäsig bzw. überheblich, von oben herab. Und das ist wiederum nicht die Haltung, mit der du anderen gegenübertreten willst, oder? Gelassene Schlagfertigkeit bedeutet, auf Augenhöhe mit dem Gegenüber zu sein, die Meinungen anderer zu respektieren und andere ernst zu nehmen. Arroganz und inszenierte Überheblichkeit erzeugen ein negatives Gefühl und zwingen das Gegenüber in die Rolle des Unterlegenen, des Verlierers. Damit punktest du vielleicht in der Situation, schaffst dir aber Gegner. Und das rächt sich über kurz oder lang. Bei nächster Gelegenheit wird der andere versuchen, dir zu schaden.

Bemühe dich also, aufrecht und offen auf andere zuzugehen und Respekt zu signalisieren. Auf dieser Basis kann man Angriffe sportlich nehmen, und durchaus auch als willkommene Herausforderung seiner sprachlichen Fähigkeiten ansehen. Denn dass wir Menschen unterschiedliche Ansichten haben, ist eine Tatsache. Und zwar eine bereichernde. Eine Gesellschaft, in der alle einer Meinung sind, wäre kein Gewinn.

Kommen wir zurück auf die Körpersprache. Normalerweise setzen wir die Körpersprache nicht bewusst ein. Wenn wir mit Stress und Angst auf einen Angriff reagieren, dann spiegelt sich das in unserer Körpersprache. Deshalb ist es so wichtig zu wissen, wie man seinen Körper auf Nummer Sicher bringt: Dann schickst du sozusagen deinen Körper voraus, indem du eine Haltung der Souveränität einnimmst – und so wird sich dein Gefühl auch dieser Haltung anpassen und du gibst dem negativen Stress keine Chance. Positiver Stress in Form von Spannung dagegen ist förderlich. Wie beim Sport, wenn du dich anstrengst.

Aufrecht und locker bleiben – und Angriffe sportlich nehmen, als willkommene Herausforderung deiner Fähigkeiten. Das ist die richtige Haltung.

Fazit:

Befrei dich vom Druck, immer besonders geistreich sein zu müssen. Oft ist es die Sache nicht wert. Wenn dir nichts einfällt, sag einfach „Ich bin sprachlos“ – das allein kann auch eine wirkungsvolle Botschaft sein.

Eine weitere Grundlage für Gelassenheit: Anerkennen, dass jeder Mensch seine eigene Wirklichkeit hat. Deine eigene Wirklichkeitswahrnehmung ist genauso berechtigt wie die der anderen. Lass die Meinung anderer stehen, und stehe zu Deiner Meinung. Achte deshalb auf eine selbstbewusste Haltung, stehe im wahrsten Sinne des Wortes zu dir und zu deiner Meinung, aufrecht mit gradem Rücken. Lächele statt dich zu ärgern. Das entspannt. Lass die Dinge einfach stehen: Das ist für Sie sicher richtig so.“

Wenn das Gegenüber dir wichtig ist, z.B. am Arbeitsplatz oder in privaten Beziehungen, dann geh auf den Inhalt der Äusserung ein, überhör den Vorwurf und frage bei Verallgemeinerungen nach: Was genau? Wann genau? Wie genau? Betone Gemeinsamkeiten statt Trennendes. „Wir haben doch beide ein Interesse an einer guten Lösung.“

Wenn du persönlich angegriffen wirst, bleib selbst fair. „Sind Sie eigentlich vollkommen blöd in diesem Saftladen?!“ Deine Antwort: „Ich verstehe, dass Sie verärgert sind, weil das Gerät nicht richtig funktioniert. Gehen wir doch gemeinsam noch einmal die Installation durch, dann finden wir eine Lösung.“ Stehe zu deinen eigenen Gefühlen, wenn es zu persönlich wird. „Ich verstehe, dass Sie verärgert sind. Ich werde wirklich mein Möglichstes tun, um das Problem zu lösen, möchte Sie aber bitten, fair zu bleiben.“

Und schliesslich: Wappne dich für zukünftige Situationen und lege dir Strategien aus deinem Koffer zurecht. Das gilt besonders für Situationen, in denen du emotional reagierst.

Seminarteilnehmerinnen berichten mir immer wieder von Kollegen, die sie morgens mit ein- und derselben zwanghaft blöden Bemerkung begrüssen, z.B. „Na, wieder die ganze Nacht durchgemacht?“ Hier kann man natürlich entspannt mit „Ja. Neidisch?“ antworten. Vermutlich verliert der nette Kollege dann die Motivation, wenn er merkt, dass wir uns nicht mehr ärgern.

Bereite dich mental auf diese Reizwörter vor, indem du die nächste Begegnung gedanklich im Voraus durchspielst. Stell dir bildlich vor, wie du souverän und gelassen auf die blöde Bemerkung reagierst und einen passenden Satz sagst. Schreib dir am besten deinen persönlichen Airbagsatz: „Das prallt an mir ab! Ich sage einfach: Ja, neidisch?

Am besten visualisierst du dieses Bild immer wieder: Wie der Kollege die übliche blöde Bemerkung macht, wie du gelassen lächelnd deinen Satz sagst und die blöde Bemerkung an einem aufgeblasenen Airbag abprallt und wie ein Bumerang zurück zum Kollegen fliegt.

Übung macht die Meisterin. Nimm Auseinandersetzungen sportlich – und sieh sie als Herausforderung deiner Fähigkeiten an. In diesem Sinne wünsche ich dir viel Erfolg und viel Spass beim gelassenen Kontern von Angriffen.