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Locker bleiben bei Angriffen – frischreif

Locker bleiben bei Angriffen

Hast du dir schon einmal bewusst gemacht, was in deinem Kopf passiert, wenn du angegriffen wirst? Oder besser gesagt, wenn du dich angegriffen fühlst. Nehmen wir ein Beispiel. Jemand sagt zu dir: „Das ist doch völliger Blödsinn. So kann man das nicht sehen!

Du wertest das als Angriff auf deine Person. Du fühlst dich infrage gestellt und suchst nun krampfhaft nach einer angemessenen Reaktion. Wenn wir uns angegriffen fühlen, stehen wir unter Stress. In diesem Zustand sind wir nicht in der Lage, anspruchsvollen rationalen Gedankengängen nachzugehen. Das ist mit gutem Grund von der Natur so eingerichtet. Denn es muss vor allem schnell gehen, wenn wir in Gefahr sind. Deshalb schalten wir sozusagen von Grosshirn auf Stammhirn. Das Grosshirn ist zuständig für Rationalität und Planung. Das Stammhirn dagegen ist Sitz der Instinkte und der Selbsterhaltung. Wenn du z.B. nachts allein durch eine dunkle Strasse gehst und plötzlich Schritte hinter dir hörst, brauchst du eine schnelle Reaktion, aber du wirst in dieser Stresssituation nicht dazu in der Lage sein, auszurechnen, wieviel 5 plus 36 ist. Unter Stress, wenn wir uns angegriffen und bedroht fühlen, stehen uns nur zwei schnelle Reaktionsmöglichkeiten zur Verfügung: Flucht oder Angriff. Wenn wir uns für das Muster Flucht bei dem verbalen Angriff „Das ist doch völliger Blödsinn“ entscheiden, reagieren wir defensiv und sagen z.B.: „Wieso finden Sie das Blödsinn?“ Damit eröffnen wir dem Angreifer ein grosses Terrain, nun zu erläutern, warum das Blödsinn ist und wir stehen im wahrsten Sinne des Wortes blöd da. Als zweites schnelles Muster steht uns der Angriff zur Verfügung. Wir starten zum Gegenangriff, allerdings als Reflex, ohne nachzudenken und sagen: „Sie reden doch selber Blödsinn.“ Und damit beginnt ein banaler Schlagabtausch.

Hast du bemerkt, wo der Denkfehler liegt? Genau, an dem Punkt, wo du eine Äusserung anderer als einen verbalen Angriff auf deine Person deutest und dich selbst damit in das Muster Flucht oder Angriff manövrierst. Da haben wir ein Brett vorm Kopf und uns fällt nichts Gescheites mehr ein. Schlagfertigkeit und Gelassenheit entstehen also im Kopf. Das ist wichtig, sich bewusst zu machen. Du kannst dir noch so viele tolle Schlagfertigkeitswerkzeuge zurechtlegen. Sie nützen alle nichts, solange du dir mit einer negativen Einstellung selbst im Wege stehst. Du musst das Richtige denken. Das ist der Schlüssel zur souveränen Reaktion. Du musst dich selbst und deine Meinung als wichtig und legitim ansehen. Und du musst die Meinungen anderer grundsätzlich als Aussage dieser Personen über sich selbst hören. Und nicht als Aussage über deine Person. Merke: Du selbst entscheidest, ob und wann du dich angegriffen fühlst, nicht der andere.

Ich weiss, du wirst jetzt denken: „Das ist leicht gesagt, aber wie soll ich so rational reagieren? Meine Gefühle sind viel stärker.“ Denk an deine wunderbaren Ressourcen als erfahrene Frau. Willst du dich wirklich damit begnügen, ein willenloser Sklave deiner Gefühle zu sein? Willst du dich von anderen dominieren lassen? Willst du dich von anderen verletzen lassen und ständig angegriffen fühlen? Nein? Dann wappne dich mit einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein. Das kann man trainieren. Und Muster, in die man immer wieder getappt ist, kann man erkennen und ändern. Das ist das Ziel. Und du wirst sehen: gewappnet mit der richtigen Einstellung und der Fähigkeit, auf Grosshirn statt auf Stammhirn zu schalten, wirst du viel öfter gelassen bleiben. Der Schlüssel zur Schlagfertigkeit und zur Gelassenheit liegt im Kopf. Übernimm Verantwortung und setze auf Verstand statt auf Gefühl. Denn schliesslich ist ein verbaler Angriff keine lebensbedrohliche Situation. Doch indem du dich dabei unter Stress setzt, suggerierst du deinem Gehirn, dass Gefahr besteht. Und damit löst du selbst den Umschalthebel auf das Muster Flucht oder Angriff aus.

Was ist also die richtige Einstellung? Verinnerliche dir die folgenden Sätze:

  1. Ich und meine Bedürfnisse und Meinungen sind wichtig und legitim.
  2. Ich selbst entscheide, wann und ob ich mich angriffen fühle.

Und beim nächsten verbalen Angriff: statt vorschnell aus dem Bauch heraus zu reagieren: erst einmal durchatmen, Gehirn einschalten, locker bleiben. So einfach, aber so wichtig.

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