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Sonderwünsche – frischreif

Sonderwünsche

Neulich war in den Medien zu lesen, dass inzwischen ein Grossteil der Gäste Restaurants mit ausgefallenen Sonderwünschen im Hinblick auf Allergien von Gluten bis Laktose oder mit speziellen Ernährungsgewohnheiten von vegan bis kohlehydratfrei konfrontiert. Wie geht das Service-Personal damit um?

Ich weiss, wovon ich rede, denn ich selbst gehöre zur Kategorie der „Picky Eaters“, da ich mich seit einiger Zeit vegan ernähre und abends zudem auf stärkehaltige Kohlehydrate verzichte. Da dies mit den Speisekarten konventioneller Restaurants – mögen sie auch mehrfach sternedekoriert sein – kaum zu vereinbaren ist, gehe ich selten aus und bevorzuge Ferienwohnungen statt Hotels. Denn bis anhin war die Reaktion des Personals meistens eher bescheiden, von leicht genervt bis verständnislos: „Sie essen kein Fleisch, keinen Fisch, kein Geflügel und keine Kohlehydrate? Da bleibt ja nichts mehr!“, bekam ich neulich zu hören. Oder der Vegan-Trend ist noch gar nicht bei den Leuten angekommen bzw. sie scheinen schon so sehr vom Ursprung der Lebensmittel entfremdet zu sein, dass es zu solchen Empfehlungen kommt: „Vegan und keine Kohlehydrate? Kein Problem, wir haben Salate mit Garnelen oder mit Poulet.“ Na super, toller Tipp.

Umso begeisterter war ich, als ich unlängst gleich drei Erfahrungen machte, dass es auch anders geht. Zum Beispiel im Schweizerhof in Lenzerheide, dort gibt es inzwischen einige vegane Gerichte auf der Speisekarte. Auch im Hotel Grischa in Davos wurde mein Wunsch nach einem veganen Gericht ohne Kohlehydrate mit grösster Selbstverständlichkeit entgegengenommen und gleich mit einem entsprechenden Vorschlag gekonnt umgesetzt. Die Krönung war für mich ein viertägiger Aufenthalt im Hotel Alpina Dolomites auf der Seiser Alm, wo ich jeden Abend ein sehr kreatives Menu bekam, das eben nicht einfach daraus bestand, dass man beim „normalen“ Menu ein paar Sachen weggelassen hatte. Herausragend war auch die Reaktion des Kellners Paolo in der Bar, der genau zuhörte und es auch verstanden hatte, wie ich jeweils miterlebte, wenn Paolo mittags die Küche telefonisch informierte, was die Bedürfnisse der „Signora vegana“ seien. Ganz grosses Kino. So fühlt man sich anerkannt, verstanden und wohl.

Wie geht man also mit den Sonderwünschen von Gästen um? Das Wichtigste: aktiv zuhören und damit sicherstellen, dass man den Gast verstanden hat und dass dieser auch die Sicherheit hat, dass er verstanden wurde. Was man nicht tun sollte: genervt reagieren und den Gast wie einen lästigen Störfaktor behandeln oder ihm gut gemeinte Ratschläge zu seinen Ernährungsgewohnheiten geben.

Wie sollte man als Gast damit umgehen, wenn man spezielle Ernährungsgewohnheiten oder Allergien hat? Auf jeden Fall im Voraus das Hotel oder das Restaurant informieren, damit sie die Chance haben, sich darauf einzustellen. Das gilt natürlich auch für private Einladungen. Was man nicht tun sollte: gleich mit einer ganzen Liste von Sonderwünschen kommen. Oder einen Latte Macchiato bestellen, nachdem sich das Personal ein Bein ausgerissen hat, um ein veganes Gericht zusammenzustellen. Zudem: so etwas trinkt man sowieso nur zum Frühstück und nicht nach dem Essen.

 

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