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Über mich – frischreif

Über mich

Wer ich bin und warum ich diese Website mache

Ich bin Gunhild Hinkelmann, genannt Guni, Jahrgang 59 – und fühle mich topfit. Das war nicht immer so. Mitte 40 stellten sich bei mir allerhand Wehwehchen ein, die ich vorher nicht kannte. Ich habe meine Lösung gefunden.

Im November 2013 habe ich meine Ernährung auf vegan umgestellt – und das 3.5 Jahre konsequent durchgezogen. Damit ging es mir sehr gut. Im April 17 habe ich wiederum auf mein eigenes Konzept umgestellt, das ich „vegaflex“ nenne, d.h. ca. 70% pflanzlich und 30% tierisch. Ich treibe viel Sport – seit 2009 laufe ich Halbmarathon und gehe drei- bis viermal in der Woche ins Fitnessstudio. Bei einer Körpergrösse von 1.72 cm wiege ich seit 2008 zwischen 61 und 63 Kilo und trage Grösse 36/38. Früher war es Grösse 40. Ich möchte andere Frauen an meinen Erfahrungen teilhaben lassen und sie ermutigen, den gängigen Beschwörungen, ab Mitte 40 nehme man unweigerlich zu und werde unattraktiv, zu misstrauen. Als gereifte Frau können wir mit heiterer Gelassenheit durchs Leben gehen und die Ressourcen nutzen, die uns besonders jetzt zur Verfügung stehen: unseren Verstand und ganz viel Erfahrung.

Ursprünglich komme ich aus Bielefeld, lebe aber schon seit 1992 in der schönen Schweiz. Ich arbeite als Dozentin für Kommunikation an einer Fachhochschule und gebe daneben auch Seminare für Firmen und Institutionen (faircommunication.ch). Mein neustes Projekt ist eine Herzensangelegenheit: frischreif.com. Diese Website habe ich speziell für Frauen kreiert, und ganz besonders für Frauen in der Lebensmitte. Diese – vielleicht – zweite Lebenshälfte ist mit allerhand Herausforderungen verbunden, denen man sich stellen sollte, ohne gleich in Panik zu verfallen. Die Hormone spielen verrückt, die Haare werden grau, die Haut ist nicht mehr so straff. Das ist so, das schleckt keine Geiss weg, wie man hier in der Schweiz sagt.

Mit Köpfchen und Gelassenheit – statt mit Panik und Anti-Aging

Wenn man der Werbung glaubt, dann braucht es ab 40 allerhand Anti-Aging-Mittel, um den körperlichen Verfall mindestens aufzuhalten. Schon das Wort „Anti-Aging“ entlarvt die Täuschung. Wir können das Altern an sich nicht bekämpfen, aber uns auf natürliche Art den Herausforderungen stellen, nämlich mit der richtigen Ernährung, Bewegung und einer entspannten Lebenseinstellung. So ist es mir gelungen, mich Ende 40 viel fitter und attraktiver zu fühlen als mit 30. Denn ich wollte mir diesen ganzen Blödsinn, dass man ab Mitte 40 dick und unattraktiv wird, nicht einreden lassen und habe erfolgreich mein Gegenprogramm gestartet. Ich habe mit Ende 40 so um die 6 Kilo abgenommen und habe mit dem Laufen angefangen. Sport war bis dahin etwas, was ich aus Vernunftsgründen gemacht habe, vor allem im Fitnessstudio. Doch ich hätte mir nie vorstellen können, mal länger als 10 Minuten zu joggen. Heute geniesse ich es, bei Wind und Wetter zu laufen und dabei meinen Gedanken nachzuhängen. Und ich geniesse, dass ich in Grösse 36/38 passe und habe Spass an Mode. Natürlich braucht es dazu ein gewisses Mass an Disziplin, vor allem aber ein gewisses Mass an Know-how über Ernährung. Was es nicht braucht, ist Askese.

Warum ich mich 3.5 Jahre vegan ernährt habe

Ich esse gern und koche gern. Neues ausprobieren beim Kochen musste ich, als ich 2013 auf vegane Ernährung umstellte. Auslöser dafür waren gesundheitliche Probleme. Nach einer sehr eiweisslastigen und fleischbetonten Diät 2008 (Metabolic Balance) hatte ich immer wieder Bauchkrämpfe, die stundenlang anhielten. Alle medizinischen Abklärungen blieben ergebnislos, bis mir 2013 ein ganzheitlicher Zahnarzt dazu riet, generell auf tierisches Eiweiss zu verzichten. Das fand ich damals ziemlich unvorstellbar. Auf Quark und Käse verzichten? Ich habe dann erst einmal alles andere Tierische weggelassen, mich vegetarisch ernährt und mich langsam in die Materie „Vegan essen“ eingearbeitet. Die Bauchkrämpfe traten jetzt schon viel weniger auf. Nach einem halben Jahr habe ich dann auch Quark und Käse weggelassen und ganz auf vegan umgestellt. Und dann war ich meine Bauchkrämpfe los. Zudem habe ich so viele leckere neue Lebensmittel und Kombinationen ausprobiert, dass ich meine vegane Ernährung nicht mehr als Verzicht empfunden habe, sondern als normal. Hinzu kommt der Aspekt, dass pflanzenbasierte Ernährung die Umwelt wesentlich weniger belastet als eine Ernährung mit tierischem Eiweiss. Ich habe mir sehr viele Dokumentationen und Filme (z.B. „Cowspiracy“, „20 Milliarden“) angeschaut über das Leiden der Tiere in Massentierhaltung und die negativen Folgen der exzessiven Monokultur für Futtermittel (z.B. Soja), die Ausbeutung der Menschen in Schwellenländern und die Zerstörung der Umwelt mit Pestiziden. Das hat mir sehr zu denken gegeben.

Warum ich mich seit April 2017 nicht mehr 100% vegan ernähre, sondern vegaflex (70/30)

Irgendwann in diesem Frühling kam für mich der Punkt, wo ich mich mit meiner strikt veganen Ernährung nicht mehr 100% wohl fühlte. Ein Auslöser war die Tatsache, dass vegane Ernährung sehr sojalastig ist, wenn man wie ich abends keine Kohlehydrate isst. Hülsenfrüchte scheiden damit aus, es bleiben Pilze und Nüsse. Um auf eine angemessene Menge an Eiweiss zu kommen, muss man jedoch ziemlich viele Pilze essen. Das ist für die Verdauung eine grosse Herausforderung. Und mit den Sojaprodukten fühlte ich mich auch nicht mehr wohl: Sojajoghurt, Sojaquark, Tofu, Sojaschneztel, Seidentofu. Das ist alles ganz OK, aber auf die Dauer hatte ich wieder vor allem am Abend einen stark aufgeblähten Bauch. Und dann habe ich begonnen, morgens und mittags weiterhin pflanzenbasiert zu essen, abends jedoch ein- bis zweimal die Woche ein Stück Hähnchenbrust oder Pute, mal ein Stück Fisch oder mal Käse (gereiften, ohne Laktose) in meinen Speiseplan zu integrieren. Soja hingegen habe ich vier Wochen lang komplett von meinem Speiseplan gestrichen. Inzwischen nehme ich ab und zu fermentierten Soja in Form von Sojasosse, Tempeh oder mal ein Sojajoghurt aus fermentierten Bohnen. Und ansonsten esse ich zwei vegane Mahlzeiten am Tag und eine mit tierischen Produkten wie Quark, Käse, Fisch, Eier, Geflügel. Das funktioniert sehr gut, ich hatte nie wieder Bauchkrämpfe, wie ich es vor meinen veganen 3.5-Jahren nach dem Verzehr von tierischem Eiweiss hatte.

Problem Soja

In Bezug auf Soja bin ich zudem inzwischen kritisch, weil es in Monokultur angebaut wird und gentechnisch verändert ist, wenn es nicht aus Bioproduktion stammt. Zudem enthält Soja Phytoöstrogene, also pflanzliche Hormone. Östrogene machen zwar die Haut schön prall, sorgen aber auch für Fetteinlagerungen am Bauch. Ich halte zwar mein Gewicht seit Jahren konstant, habe aber mehr Bauchfett. Ob es tatsächlich vom jahrelangen Sojaessen kommt, weiss ich nicht. Ich kann es aber nicht ausschliessen, deshalb ist jetzt erst einmal Schluss mit Soja.

Natürlich stellt sich die ethische Frage, wenn man Fleisch isst und Milchprodukte konsumiert. Rindfleisch und Schweinefleisch mag ich auch nach wie vor nicht essen. Tiere werden getötet, auch wenn sie aus Bio-Produktion stammen. Ich finde es aber vertretbar, wenn ich Geflügel esse, das nicht aus Massentierhaltung stammt, sondern von kleinen Höfen. Zudem macht es nur einen sehr kleinen Teil meiner Ernährung aus. Bei Eiern achte ich darauf, dass es „Bruder-Hahn-Eier“ sind, also solche, bei denen das männliche Küken mit aufgezogen und nicht geschreddert wird.

Problem vegane Ersatzprodukte

Was mich ausserdem an der ausschliesslich veganen Ernährung auf die Dauer gestört hat, ist der Boom der Fleisch- und Käseersatzprodukte. Vor ein paar Jahren noch haben wir uns entrüstet über Analogkäse und Analogschinken. Doch wenn man sich die Zutatenlisten vieler veganer Produkte (sogar bio) anschaut, dann muss man sagen: Das hat mit gesunder Ernährung nichts mehr zu tun. Vieles ist völlig überwürzt, voller Fett, Zucker und Verdickungsmittel, die das Ganze irgendwie zusammenhalten. Ich habe mich wirklich durch das ganze Angebot veganer Produkte probiert. Das Meiste hat mich vom Geschmack und von der Konsistenz nicht überzeugt. Meine veganen Gerichte mache ich mir lieber selbst. Ganz wunderbare Dinge kann man zum Beispiel aus Gemüse, Nussmus, Kidneybohnen oder Kircheerbsen machen.

Flexibel statt dogmatisch

Dogmatisch bin ich also nicht. Ich lebe zusammen mit meinem Mann und unserem erwachsenen Sohn, der in Zürich Biologie studiert. Beide essen Fleisch, probieren aber auch sehr gerne meine veganen Kreationen. Ich koche auch weiterhin Fleischgerichte, allerdings kaufen wir nur Biofleisch. Natürlich kann ich die meisten Fleischgerichte nicht mehr selbst abschmecken. Aber: „Eine Hausfrau hat das im Gefühl“, wie Loriot es so treffend formuliert hat. Das Fein-Tuning macht jetzt mein Sohn, das klappt prima.